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Pensionskassen- Verwalter Jürg Maurer hebt ab!

Rieter Pensionskassenverwalter unter Verdacht

Hereinspaziert in die Villa Wahnsinn in Freidorf. Wo Pensionskassen-Verwalter Jürg Maurer (55) im Luxus schwelgt. Und Handwerker wochenlang auf ihr Geld warten lässt.

Nach der wundersamen Geldvermehrung kann sich Jürg Maurer Erholung in seiner eigenen Sauna-Landschaft gönnen. Sie ist soooo gross. Die Nachbarn meinten erst, es gäbe ein Bordell. Dabei wohnt hier nur der frechste Pensionskassen-Verwalter der Schweiz.
Finnische Sauna, Solarium und ein grosser Fitnessraum gehören zu Maurers Wellness-Oase. Und wenn er im türkischen Bad schwitzt, sorgt die Farbtherapieanlage für die richtige Stimmung.

Auch die Handwerker schwitzten. Aber um ihr Geld. BLICK weiss: Maurer bezahlte sie wochenlang nicht, trotz Mahnungen. Viele nahmen es hin. Notgedrungen. «Wir mussten die Faust im Sack machen, weil es um so grosse Beträge ging», sagt ein Handwerker.

Bei sich selber spart Maurer an nichts:
In den zwei Garagen stehen zwei Porsches und ein Maserati. Kostenpunkt: rund 450000 Franken.
Im Wohnzimmer sind modernste Möbel, zwei Cheminées, ein Billard-Tisch.
Die Fensterfront vor der Küche lässt sich elektrisch im Boden versenken. So entsteht mit der Pergola im Garten und dem Grillplatz eine Wohnlandschaft.
Das 4600 Quadratmeter grosse Anwesen (Landpreis: über 2,2 Millionen Franken) ziert eine Sumpfzypressen-Allee. Maurer liess sie aus Holland herbeischaffen. Die Natursteine kommen aus Italien. Bewässerung und Rasenschneiden laufen vollautomatisch.
Doch Maurers eigentlicher Stolz ist der Millionen teure gewölbte Weinkeller. Er bietet Platz für 14000 Flaschen. Vollklimatisiert, logisch.
Ebenso exklusiv ist die Tennishalle. Ausgerüstet mit Küche, WC mit Marmorboden und einer Grossdusche. Angeschlossen an die Halle ist ein Barbecue-Raum.
Nach dem Tennis können sich die ermatteten Spieler in einem der sechs Schlafzimmer ausruhen. Alle sind mit Marmorbadezimmer, TV und Musikanlage ausgerüstet. Das Ehepaar Maurer geniesst von seinem Schlafgemach natürlich Seesicht.

Gigantisch, protzig, masslos. Insider schätzen, dass Maurers Anwesen einen Versicherungswert von rund 50 Millionen Franken hat.

Nicht immer war Jürg Maurer so grössenwahnsinnig. Der Familienvater stammt aus einfachen Verhältnissen. In Oberentfelden AG aufgewachsen, absolvierte er eine Banklehre. Darauf folgte eine zweijährige Ausbildung bei der UBS. Ende der Achtzigerjahre kam er als Vermögens- und Pensionskassenverwalter zu Rieter – wo er später wundersam sein Geld vermehren konnte.

Maurer wird als eher schüchterner Typ beschrieben. Ehemalige Weggefährten wundern sich, dass er plötzlich mit Leuten zusammenarbeitete, die aufs ganz schnelle Geld aus waren.
Ein Ex-Kollege: «Er machte gute Gewinne. Doch durch den raschen Reichtum hat er jegliche Bodenhaftung verloren.»

Quelle: Blick Online vom 17.08.2006



Jürg Maurer ist ebenfalls Besitzer von zwei luxuriösen Ferienwohnungen in Arosa (GR), geschätzter Wert ca. 3 Mio sFr.
Wie in Freidorf TG (Villensitz) ist Maurer auch in Arosa Nachbar seines Freundes Thomas Matter. Swissfirst-Chef Matter wiederum ist ein Spezi von Neureichen wie Martin Ebner, Christoph Blocher, Hans Kaufmann etc.
Swissfirst-Boss Thomas Matter steht seit kurzem im Kreuzfeuer der Kritik:
Zuerst kamen die Klagen eines Geschäftspartners, jetzt die Medienberichte über behördliche Untersuchungen. Thomas Matter, Gründer, Chef und Mitbesitzer der Bank Swissfirst, ist vom Jäger zum Gejagten geworden. Die Gerüchte, er und seine Bank hätten bei der Fusion mit der Bank am Bellevue Pensionskassen um millionenhohe Gewinne geprellt, werfen den Aufsteiger der letzten Jahre weit zurück.


Kommentar:

Bei der "wundersamen Geldvermehrung" des Pensionskassenverwalters Maurer kann es streng juristisch durchaus mit rechten Dingen zugegangen sein. Tatsache aber bleibt, dass so viel Kapitalgewinn in so kurzer Zeit mit Arbeit nicht erzielt werden kann. Und wer das Geld so verprasst, wie es Maurer tut, musste dafür sicher nicht hart arbeiten. Diese Geldverschwendung ist typisch für Neureiche ohne moralisches Gewissen. Zuhälter etwa, die niemals mit Arbeit selbst Geld verdienen (Sie lassen die Frauen arbeiten...) schmeissen so mit der Kohle um sich, wie es Mauerer tut. In der Schweiz wird es leider Mode, dass Manager sich wie Luden aufführen. Sie lassen Sklaven für sich arbeiten und feiern sich als Supermans.

Unsoziale Spekulanten und egoistische Abkassierer wie Maurer müssen gesellschaftlich endlich geächtet werden und nicht auch noch als "Wunderknaben" gelobt und hofiert werden. Sie alle stehen im Verdacht, sich auf Kosten der ehrlich arbeitenden Leute in einer unverschämten Art und Weise zu bereichern. Diese Leute sind eine echte Gefahr für den sozialen Frieden in der Schweiz!


Oftringen, 18.08.2006 / hus



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