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Dürfen Angestellte die Manager schlagen?

Die Bosse einsperren ist OK, aber sie schlagen?

In den Jahren der durch die Finanzinstitute grobfahrlässig verursachten Weltwirtschaftskrise kommt es immer häufiger Massenentlassungen und Werkschliessungen. Die Franzosen haben scheinbar den Dreh gegen unfaire Entlassungen raus. Immer häufiger werden Manager von den Angestellten zwangsweise festgehalten, in den Büros eingesperrt oder vom Firmengelände verbannt. Diese Taktik schein aufzugehen. Nach solchen Strafaktionen, bei denen Manager als Geiseln genommen werden, gaben die Konzernleitung klein bei.

Kündigungen wurden zurück genommen, Sozialpläne mit grosszügigen Abgangsentschädigungen ausgehandelt, Werkschliessungen zurückgestellt oder nicht vollzogen. Die Vorderungen der Arbeitnehmer wurden bei solchen Aktionen meistens akzeptiert. Selbst die Drohung, ein ganzes Werk zu sprengen, hat den entlassenen Angestellten noch je 30'000 € Abgangsentschädigung eingebracht. Ohne solche Taten wäre nichts geschehen und die Arbeiter sässen mit "Nichts" auf der Strasse. Also lohnt sich der Kampf, selbst wenn die Methoden nicht immer ganz legal sind.

Tagtäglich werden Arbeitnehmer von Ihren Arbeitgeber (Manager) mit psychischer Gewalt unter Druck gesetzt um noch mehr für die Unternehmen zu leisten. Die folgen sind verheerend: Verwahrloste Kinder, kaputte Ehen, selbst Familiendramen mit Todesopfer sind nicht selten die Folge von zu viel Stress am Arbeitsplatz. Von den direkten gesundheitlichen Schäden durch den übermässigen psychischen Druck am Arbeitsplatz ganz zu schweigen! Die Kosten für die Allgemeinheit belaufen sich alleine in der Schweiz jährlich auf mehrere Milliarden Franken.

Nun stellt sich die ernsthafte Frage: Dürfen Manager von ihren Untergebenen auch körperlich gezüchtigt werden? Darf man seinen Chef schlagen?

JA! Wer seine Untergebene mit psychischer Gewalt unter "Strom" hält, muss auch Schläge ertragen können! Das ist nichts anderes als Selbstverteidigung. Manager, die ihre Angestellten psychisch (z.B. mit Androhung einer Kündigung) unter Druck setzen, sollen es am eigenen Körper spüren, was Gewalt für folgen haben kann. Eckelmanager kann man beispielsweise am Morgen mit einem Leberhacken begrüssen, mittags mit einer Ohrfeige aufwecken und am Feierabend mit einem kräftigen Fusstritt in den Fettarsch verabschieden. Das soll wahre Wunder bewirken....

Manager, die psychische Gewalt anwenden müss auch physische Gewalt ertragen können!


Schöftland, 22.07.2009 / HUS