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Die Migros ist kein sozialer Arbeitgeber

Mit 60 Jahren von der MIGROS Aare Bern entlassen


Seit 5 Jahre war ich bei der MIGROS Aare Bern angestellt, zuerst als
Schichtleiter dann als Teamleiter von 12 Mitarbeiter in der der Entsorgung.
Im März 2007 hatte ich einen Betriebsunfall, beim heben einer Last riss ein Bizeps-Muskel ab, nach der 4 stündigen Operation bekam ich für 3 Monate einen Gips, anschliessend arbeitete ich wieder 50, später 75% bei der MIGROS.
Wegen der noch nicht ausgeheilten Verletzung durfte ich keine schweren Lasten heben. Im November 2007 kam ich wie jeden Mittwochmorgen von der Therapie.
Ich musste sofort zum Personalleiter der mir mitteilte, ich sei ab sofort freigestellt (entlassen).
Den Lohn erhalte ich noch bis Ende Januar 2008. Auf meine Frage, was der Grund für die Entlassung sei, erhielt ich keine Antwort.
Nun schrieb ich je eine E-Mail an:

- den Personalleiter
- den Personalchef
- das Personalbüro

Auf eine Antwort warte ich bis Heute vergebens. Ich frage alle, ob das normal sei, dazu noch von der Migros Aare, die sich ja gerne als sozialer Arbeitgeber präsentiert.

Lesen Sie bitte einmal nach unter www.migros.unia.ch , da wird mir schlecht, dass das kein Ende hat mit dem orangen Riesen. Die können alles machen, stört ja scheinbar keinen.

Die MIGROS schreibt, im Jahr 2008 erhielten die Mitarbeiter 2% mehr Lohn. Pustekuchen, man wird darauf hingewiesen, schlechte Mitarbeiter entsprechend zu bewerten. resp. die Personalbewertungen werden nach unten korrigiert - von einem Herrn F.H., der seit Oktober 07 bis Dezember 07 in dem Bereich Chef war.
So gibt es für viele Mitarbeiter wieder keine Löhnerhöhung.

Aber im Jahre 2003 hat sich die Chefetage 8,9% mehr Lohn gegeben.
Als ich das dem Herrn F.H. mitteilte, meinte er, ich solle das doch für mich behalten. Das wurde nämlich nie offen kommuniziert. Statt langjährige Mitarbeiter zu entlassen, sollte man mal in der Chefetage aufräumen. Viele Kaderleute geniessen bei der MIGROS Aare Bern "Heimatschutz" und werden unbehelligt bis zu ihrer Pension weiter beschäftigt. Würde Duti noch leben, hätte er oben in der Teppichetage schon längst ausgemistet.

Noch eine Anmerkung: Vor 10 Monaten habe ich ein Interim Zeugnis beantragt und auch bekommen, jedem der es lesen möchte sende ich es gerne zu. Ich war der Beste, Grösste. Im Schlussatz heisst es "ein Austritt würden wir bedauern"...!


3322 Urtenen - Schönbühl, 10.01.2008 / A.H.