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Parlamentswahlen 2011

Nationale Wahlen 2015

Am 18. Oktober 2015 finden die Parlamentswahlen für die nächste Legislaturperiode statt. Das Stimmvolk hat die Möglichkeit die Zusammensetzung des schweizerischen Parlaments für die nächsten 4 Jahre neu zu bestimmen. Die politischen Parteien, die Interessenvertreter und die sich zur Wahl stellenden Personen buhlen um die Gunst der Wählerschaft. Das kostet in der heutigen Medienwelt viel Geld. Die Parteienfinanzierung und die persönlichen Wahlkampfbudgets spielen in diesem Umfeld eine wesentliche, oft entscheidende Rolle. Leider ist die Wahlkampffinanzierung in der Schweiz alles andere als Transparent. In Westeuropa gibt es kaum ein Land, in dem die Geldströme in der Politik so undurchschaubar, ja oft geheim sind, wie dies in der Schweiz der Fall ist. Da aber auch hierzulande gilt "wer bezahlt, befiehlt", ist diese intransparente Wahlkampffinanzierung ein grosser Mangel im politischen System der Schweiz.
Umso mehr muss sich der Wähler (die Wählerin) vor den Parlamentswahlen umfassend informieren, ob die politischen Vertreter in Bern (ob Ständerat oder Nationalrat) mit seinem Wunschprofil in Sachen Interessen, politische Ausrichtung, soziales Engagement etc. möglichst übereinstimmen. Dank Internet gibt es heute auch unabhängige und neutrale Wahlhilfen, mit denen sich Wähler die Poliker vor einer allfälligen Wahl möglichst genau auf Interessenübereinstimmung bestimmen lassen. Eine neutrale Wahl - Entscheidungshilfe finden Sie hier: www.vimentis.ch

Nationalratswahlen / Ständeratswahlen 2011

Die Kandidaten (Kandidatinnen) für den National- und Ständerat werden über ihre Partei beworben und werben für ihre Stimme auch direkt. Um sich erfolgreich für einen Sitz im Schweizer Parlament zu bewerben, sind erhebliche Finanzmittel erforderlich. Es wird mit einem minimalen finanziellen Aufwand von ca. Fr. 250'000.- pro Sitz gerechnet. Dieses Geld stammt nur selten aus dem eigenen Sack der Bewerber. Vielmehr übernehmen Spender, Sponsoren und Interessenvertreter (Banken, Atomkraftwerkbetreiber, Versicherungen, Krankenkassen, Chemieindustrielle, Gewerkschaften etc.) den Grossteil dieser Kosten. Im Gegenzug erwarten die Geldgeber natürlich eine Gegenleistung!
Auf die Aussagen in den Werbebotschaften vor den Wahlen kann man sich nicht verlassen. Diese dienen nur zum Stimmenfang. Die wahren Anliegen können ganz wo anders sein. Meistens fühlrn sich die Politiker nach einer erfolgreichen Wahl in den Nationalrat oder Ständerat ihren Förderern (Sponsoren und Interessenvertretern) verpflichtet und nicht dem Wahlvolk.
Eine Einschätzung der Politiker kann nur auf Grund ihrer bisherigen Tätigkeit gemacht werden. Diese "Tatbeweise" wurde in der neutralen Online Entscheidungshilfe zu den Ständeratswahlen / Nationalratswahlen 2015 berücksichtigt.