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Bundestrojaner - wenn Onlineüberwachung durchkommt

Der Cocktail Bundestrojaner plus Verbot für freie Software. Dieser explosive Mix aus der Lobbykiste hat die Farbe "Rot". Gute Nacht meine Lieben. Mir sträuben sich sämtliche Nackenhaare, anschliessend flutschen tausend kleine Eiswürfel den Rücken runter. Was da am brodeln ist, könnte man Lava nennen, worin man anschliessend nach der Eiswürfelkur baden darf, wenn man dazu noch Gelegenheit hat und nicht gleich von der pyroklastischen Lawine umgehauen wird.

Wenn der sogenannte Bundestrojaner durchkommt wird das für alle erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Wir würden dadurch so in die Enge getrieben werden, dass uns das Lachen gründlich vergehen wird. Zudem steht die Knasttür weit wie ein Scheunentor offen. Jeder darf sich dann pro Tag 20 Minuten kostbare Zeit reservieren, um zu überlegen, ob er nun dies oder das tun darf oder lassen soll. Mehr und mehr verfängliche Kontrollhebel, die einem das Fürchten lehren, wo es eigentlich nichts zu befürchten gäbe.

Der Irrsinn von absurder Verhältnismässikeit, der uns jeden Genuss an bestimmten errungenen Freiheit vergräult, vermanscht langsam jeden gesunden Menschenverstand. Den Terror kann man damit jedenfalls nicht besiegen. Zuerst schaft man Technik, mit der man alles mögliche anstellen kann, um danach den Schlund zu kitten.

Ich fand einige interressante Artikel, die zur Information beitragen:

http://www.ne-na.de/
http://www.zdnet.de/security/feedbacks/0,39029477,39157305+20078606-39001541c,00.htm?PROCESS=show


Eingesandt am 11.09.2007 von H. M. aus 8400 Winterthur