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Schweiz, ein teures Land - zu teuer für Schweizer?

Die Schweiz ist viel zu teuer! Nach den neusten Statistiken verdienen die Schweizer mit durchschnittlich rund 47'000 EURO in Europa zwar am besten. Im Bezug auf die Kaufkraft belegt die Schweiz aber in Europa nur den 7. Rang. Die Deutschen können sich mit Ihrem Einkommen am meisten leisten, ihre Kaufkraft liegt fast 18% über der Schweizerischen. Das zeigt, die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind viel zu teuer. Gemäss neusten Untersuchungen einer Behörde des Europäischen Wirtschaftsraums sind die Konsumentenpreise für Lebensmittel in der Schweiz um durchschnittlich über 50% teurer als im Europäischen Wirtschaftsraum. Insbesondere Landwirtschaftsprodukte, Fleich, Fisch und Speiseöle sind teilweise fast doppelt so teuer wie in den Nachbarländer! Kein Wunder, bei diesen hohen Zolltarifen für importierte Nahrungsmittel. Der schweiz. Zolltarif für thailändische Fischsauce z.B. ist einiges höher als das fertige Produkt inkl. Verpackung und Transport in die Schweiz kostet. Das heisst, ein Zollstempel ist mehr Wert als ein mit grossem Aufwand erzeugtes und transportiertes Produkt. Wen wunderts, wenn Entwicklungsländer auf dem Weltmarkt keine Chancen haben.
Medikamente, zum Grossteil in der Schweiz hergestellt, sind alle wesentlich teurer (teilweise +500%!) als im benachbarten Ausland. Bei der Unterhaltungselektronik, den Autos und vielen anderen Produkten dasselbe Bild.
Einzig die Rauchwaren sind in der Schweiz (noch) etwas günstiger zu haben als in der EU!
Die vom Volk gewählten Politiker, vorwiegend der FDP und SVP angehörend, tun alles um die Preise in der Schweiz auf "Spitzenniveau" zu halten, so bekämpfen sie beispielsweise die Parallelimporte von Produkten.
Da hat Rudolf Strahm als neuer Schweizer Preisüberwacher für die Hochpreisinsel aber viel zu tun!
Vielen Dank, liebe Politiker, nur das Beste rspt. das Teuerste ist gut genug für das gemeine Schweizer Volk! Ein Durchschittsverdiener kann sich die Schweiz jedoch bald nicht mehr leisten und wird gezwungen in ein "preiswerteren"Land auszuwandern!

ps. Als Politiker mit Verwaltungsratsmandaten (z.B. Kaspar Villiger u.a. bei Nestlè) kassiert man ja kräftig mit, schliesslich ist man als Schweizer an das Melken gewöhnt.

Oftringen, 12.08.2004 / hus