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Fitness-Abos mit Tücken!

Fitnessabo kündigen mit Nebenwirkungen


Meine Partnerin hat einen Rechtsfall mit dem Fitnessstudio.

Im Dezember haben wir die neue Rechnung für die automatische Verlängerung des Abonnements erhalten.
Jedoch mussten wir feststellen, dass dieser Betrag nicht mit der vereinbarten Summe (Betrag vom Vorjahr abzüglich den Bearbeitungsgebühren) übereinstimmt. Es wurden 20 Franken mehr verrechnet.

Daraufhin haben wir bei Fit Made angerufen und mussten dort von einem Herrn Karan o.ä. erfahren, dass sie telefonisch keine Auskunft geben dürfen. Solche Angelegenheiten werden gemäss diesem Herrn nur via Schreiben des Kunden bearbeitet.

Wir haben uns somit entschlossen, das Abonnement bei Fit Made zu künden mit der Begründung, dass wir das Vertrauen in Fit Made verloren haben und sie uns einen falschen betrag in Rechnung stellten. Auch haben wir die Kundenkarte eingesendet, mit der Bitte uns das Depot zurück zu erstatten.

Daraufhin hat Fit Made uns die Abonnementrechnung noch einmal korrigiert zugesendet. Jedoch ist auch hier der Betrag nicht nachvollziehbar. Auf unsere Kündigung haben sie nicht reagiert und diese im Schreiben auch nicht erwähnt. Auch wirkt diese Rechnung nicht gerade professionell, da nicht einmal die Daten abgeändert wurden. Wir haben dann erneut versucht bei Fit Made anzurufen um dies zu klären.

Der Erfolg blieb auch diesmal aus und Fit Made hat uns äusserst unfreundlich mitgeteilt, dass er (wieder derselbe Herr Karan) keine Lust hat mit uns zu diskutieren und hat aufgelegt.

Daraufhin haben wir erneut den Brief gesendet mit der bitte unsere Kündigung schriftlich zu bestätigen.

Fit Made antwortete darauf mit der Mahnung.

Dies haben wir unserer Rechtsschutzversicherung so mitgeteilt. Die Antwort von der Rechtsschutzversicherung war für uns alles andere als befriedigend:

"Wir bestätigen Ihnen den Erhalt Ihrer Rechtsfallanmeldung in unserem Rechtszentrum in Basel und danken Ihnen bestens dafür. Für den vorliegenden Fall wurde ein Dossier unter der Nummer S 169374 eröffnet. Bitte beziehen Sie sich bei Kontaktaufnahme jeweils auf diese Referenznummer.

Der mit der Firma FIT Made AG eingegangene Vertrag sieht eine automatische Verlängerung vor, wenn nicht drei Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. Für das neue Jahresabonnement wurde Ihnen zunächst eine falsche Rechnung gestellt. Da der Betrag jedoch nachträglich korrigiert wurde, liegt keine Vertragsverletzung vor, welche einen sofortigen Vertragsausstieg rechtfertigen würde. Gemäss AGB der FIT Made AG kann eine vorzeitige Kündigung nur mit einer Genehmigung in schweren Härtefällen erfolgen.

Unseres Erachtens sind die Kosten für ein weiteres Jahr geschuldet, unabhängig davon, ob Sie das Fitnessstudio noch weiterhin besuchen oder nicht. Wir raten Ihnen zur Bezahlung und anschliessenden Kündigung, damit der Vertrag sich nicht mehr erneuert.

Wir bedauern, Ihnen keinen Bescheid zu Ihren Gunsten erteilen zu können, stehen Ihnen aber bei weiteren Fragen selbstverständlich gerne zur Verfügung"

Nun frage ich mich als ob wir uns eigentlich alles gefallen lassen müssen.

ich habe definitiv kein Interesse diese Rechnung zu bezahlen und das ich dort nicht mehr trainieren werde ist wohl auch logisch.

Da wir dies nicht auf uns sitzen lassen wollten, sind wir noch persönlich vorbei gegangen. Herr Karan hat dann gesagt, dass wir diesen Betrag auf jeden Fall bezahlen müssen. Es hätten schon andere versucht, dies nicht zu machen und mit der Rechtsschutzversicherung kommen wir auch nicht weiter. Meine Frage an Herrn Karan, ob sie dann schon öfters Falsche Rechnungen versendet haben, beantwortete er mit ja, sie haben viele Kunden und da komme das schön ab und zu vor.

Somit ist für mich auch klar, das Fit Made dies vermutlich mit Absicht so macht.

Vermutlich müssen wir dennoch in den sauren Apfel beissen und diesen Betrag bezahlen, obschon wir nie wieder dort trainieren werden.

Ich möchte jedoch, dass publik gemacht wird, was Fit Made für eine unseriöse Firma ist.
Auch finde ich als Schweizer Bürger, dass unsere Rechtgebung lückenlos ist und solche Firmen machen können wie es ihnen gefällt. Wer liest heute schon die AVBs von A-Z durch? wohl niemand. ich werde dies in Zukunft tun.


Bern, 04.02.2013 C. L.