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Gerechte Verteilung der Ressourcen ist eine Utopie

UNO: "Die Welt kann sich ein reiches China nicht leisten"

Klaus Toepfer, der Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, hat diese Aussage getätigt und damit begründet, dass die Welt nicht genügend Ressourcen besitzen würde, um weitere 1,3 Milliarden Konsumenten westlichen Stils zu versorgen.

Chinas Ziele, seine Wirtschaft bis 2020 zu vervierfachen, könnten nur dann erreicht werden, wenn die Industrienationen ihren Konsum zurückschrauben, um knappe Rohstoffe freizugeben. Toepfer macht dies am Beispiel von Autos deutlich.

Wenn China die gleiche Autodichte wie Deutschland hätte, müsste man erst 650 Millionen Autos produzieren. Dies würde aber daran scheitern, dass nicht genug Metall und Oel vorhanden ist.

Ganz zu schweigen, wenn die übrige Bevölkerung in den sogenannten 3-Welt-Ländern in Asien, Afrika, z.T. in Osteuropa und Südamerika ihr Wohlstand und das Konsumverhalten dem westlichen Niveau angleichen könnten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die durch mehr Konsum einhergehende Umweltbelastung. Der Planet Erde würde unweigerlich kollabieren.

Schon aus diesen Gründen ist es das Interesse der westlichen Staaten, den Rest der Welt auf einem wirtschaftlich möglichst tiefen Level zu halten, wenn nötig auch mit Waffengewalt.

Das Gerede von einer gerechten, gleichberechtigten Welt ist die Mutter aller Lügen! Eine gerechte Verteilung der Ressourcen ist eine reine Utopie.


Oftringen, 18.07.2003 / hus.