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Schweizer Bundesanwaltschaft lässt foltern!

Bundesanwaltschaft arbeitet mit dem FBI zusammen!

Im unrechtmässigen US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba werden Menschen ohne Anklage über Jahre wie Tiere gefangen gehalten, systematisch misshandelt und Geständnisse durch Folter erpresst. Beinahe die ganze Welt prangt deshalb die USA an, und jetzt das:

Die Schweiz bestellte Folter-Aussagen aus dem Horror-Gefangenenlager.

Der Folter-Skandal findet sich auf Seite 111 im soeben erschienen Jahresbericht der Geschäftsprüfungskommissionen und der Geschäftsprüfungsdelegation der eidgenössischen Räte.

Dort steht: Die Schweizer Bundesanwaltschaft schickte Fotos und Namen von Islamisten in der Schweiz an das FBI, um im Gefangenenlager Guantánamo herauszufinden, ob die in der Schweiz verdächtigen Personen den durch die USA unrechtmässig inhaftierten Folteropfer bekannt sind. Oder ob diese Personen in den Al-Kaida Trainingslagern in Afghanistan gesehen wurden.

Damit ist offiziell bestätigt, was gerüchteweise immer wieder auftauchte: Die Schweiz ermittelte im berüchtigten Gefangenen- und Folterlager Guantánamo. Aber sie delegierte die Drecksarbeit an das FBI – um sich die Hände nicht schmutzig zu machen.

Bekannt war bisher: Im Fall der Terrorfinanzierung durch die in der Schweiz angesiedelte Al-Taqwa-Bank wurde dieses Verfahren schon einmal angewandt. Doch jetzt ist klar: Das war wohl kein Einzelfall. Im Gegenteil, die Schweiz arbeitet systematisch mit den Folterknechten des FBI's zusammen.

Oder woher wissen die eckelhaften Schnüffler und hinterhältigen Volksschädlinge der Bundesanwaltschaft sonst, dass Schweizer Islamisten in afghanischen Trainingscamps waren?

So hat Bern etwa Informationen über einen Angeschuldigten im soeben zu Ende gegangenen ersten Al-Kaida-Prozess der Schweiz. Er soll eine Terrorausbildung bei Osama Bin Laden absolviert haben.

Und nach einer Verhaftungsaktion in Basel und Zürich letztes Jahr wusste die Bundesanwaltschaft: Der Hauptverdächtige hat zwei Ex-Afghanistan-Kämpfer in die Schweiz geholt.

Der rechtsdominierte Bundesrat deckt das Vorgehen der völlig überflüssigen "Geldvernichtungsmaschine" Bundesanwaltschaft.

Offiziell verurteilt der Bundesrat die Gefangenlageren der USA.
Seit es diese Gefangenlager gibt, fordert die Schweiz die Amerikaner auf, die Genfer Konvention einzuhalten.

In Guantánamo durch das FBI heimlich unrechtmässig Gefangene foltern lassen, aber die US Folter-Gefängnisse offiziell verurteilen. Diese verlogene Doppelmoral ist typisch für die heutige Schweiz!


Oftringen, 29.01.2007 / hus