Die Auswirkungen der Schweizer Gesundheitspolitik
Sehr geehrter Herr Couchepin
Nachstehend finden sie den Originaltext meiner Beschwerde an die Firma Mepha betreffend ihres Generikums.
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Sehr geehrte Damen und Herren
Aufgrund der idiotischen Generika-Regelung des Herrn Couchepin durfte ich mein Blutdruckmedikament Norvasc gegen ihr Generikum eintauschen.
Dies hat mir extreme Ödeme vor allem im unteren Wadenbereich und den Füssen eingebracht, und bis mein Hausarzt und ich ihr "Medikament" als Schuldigen entlarvt hatten, hatte ich am ganzen Körper Wassereinlagerungen.
Dank Entwässerungstabletten, Lymphdrainagen, natürlichen Entschlackungsmitteln und natürlich des absetzen ihres Medis und das wieder einsetzen von Norvasc haben nun nach langen DREI Monaten dazu geführt, dass ich keine Wassereinlagerungen mehr habe.
Ganz abgesehen von den Schmerzen, die ich dank ihnen erdulden durfte, bewegen sich die Kosten für dieses absolut sinnlose Experiment wohl jenseits der möglichen Einsparungen.
Schade, leben wir nicht in Amerika, dort würde ich sie auf Schadensersatz verklagen!
Ein sehr unzufriedener Patient!
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Herr Bundesrat Couchepin, was sie mit ihren unausgegorenen und völlig überflüssigen Entschlüssen anrichten, wird ihnen wohl nie bewusst werden. Auch was sie mit der IV vorhaben, kann ja nur in die Hosen gehen. Ich würde ihnen wünschen, dass sie nur einmal einen einzigen Tag mit mir tauschen müssten, dann würden sie die wichtigen Dinge des Lebens vielleicht mal anders sehen.
Ich wünsche ihnen die Einsicht, dass sie die falsche Person am falschen Platz sind und hoffe, dass sie endlich die Konsequenzen daraus ziehen.
Ein enttäuschter Bürger
8632 Tann, 31.08.2006 U.D.