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Krankenkassenprämien steigen auch 2006 ungebremst

Krankenkassenprämien - steigende Prämien auch 2006

Die Krankenkassenprämien in der Grundversicherung steigen 2006 um durchschnittlich 5,6 Prozent. Tiefer in die Tasche greifen müssen besonders die Jungen. Für sie betrage die Zunahme 7,1 Prozent, teilte das Bundesamt für Gesundheit am Dienstag mit. Den grössten Prämienanstieg verzeichnet der Kanton Bern mit 9,9 Prozent.
Diese überdurchschnittliche Zunahme beruht laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) vor allem auf Anpassungen bei den kantonalen Spitaltarifen. Auch in Luzern, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Aargau und Graubünden liegt die Steigerung über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. In den restlichen 20 Kantonen bewegt sich die Prämienerhöhung unter oder im Durchschnitt.

Die mit 3,6 Prozent kleinste Zunahme weist der Kanton Genf aus. Er bleibt mit 425,57 Franken jedoch der teuerste Kanton. Am wenigsten bezahlen Versicherte im Kanton Appenzell Innerrhoden. Dort beträgt die durchschnittliche Prämie für Erwachsene 207,40 Franken. Mit Ausnahme des Kantons Bern liege die Kostenentwicklung in der Grössenordnung der letzten zwei Jahre und sei um einiges tiefer als in den vorangehenden Jahren, schreibt das BAG. Die Zahlen beziehen sich auf die Versicherten über 26 Jahre mit der Grundfranchise von 300 Franken, inklusive Unfalldeckung.
Bern. SDA / 27.09.2005

Kommentar der Redaktion:
Die Kosten im Gesundheitswesen steigen ungebremst weiter - trotz den leeren Versprechungen von Bundesrat Couchepin. Es gibt viele Gründe dafür - zuviele bereichern sich an diesem "kranken" System!
Ein Beispiel: Medizinalprodukte und die Wucherpreise in der Migel - Liste

Die Produkte und Dienstleistungen sind in der Schweiz mit Behördensegen viel zu teuer.
Von den Heizöl- und Benzinpreisen ganz zu schweigen! Die Bereicherung der Oel-Konzerne und Importfirmen ist unverschämt und unanständig.
Nun muss auch für die Lohnempfänger und Konsumenten endlich mehr Geld zur Verfügung stehen. Das erhoffte Wirtschaftswachstum wird sonst noch lange auf sich warten lassen. Die Leute brauchen endlich mehr Geld. Neben der vollen Teuerung muss mindestens eine 3% Reallohnerhöhung gewährt werden. Oder .... ein Generalstreik droht! Das Volk lässt sich nicht ewig für dumm verkaufen!