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G8 - Gipfel 2007: Perverses Weltwirtschaftssystem

Geld regiert die Welt und nicht die Politik

Gelesen auf Bluewin.ch am 30.Mai 2007

Zwölf Kilometer Sicherheitszaun um G8-Gipfelort Heiligendamm geschlossen.

Der zwölf Kilometer lange Sicherheitszaun um Heiligendamm, Tagungsort des G-8-Gipfels in der kommenden Woche, ist am Mittwoch geschlossen worden. Das Ostseebad ist damit vollständig abgeriegelt.

[sda] - Einwohner und andere zutrittsberechtigte Personen wie Hotelpersonal oder Zulieferer können über zwei Kontrollstellen nach Heiligendamm gelangen. Dieser Personenkreis war in den vergangenen Wochen registriert worden und hatte Sonderausweise erhalten.
Der Zaun wird einen Tag nach Ende des Gipfels wieder geöffnet. Die Bewohner der Region müssen zwischenzeitlich teilweise erhebliche Umwege fahren.
Der 2,50 Meter hohe Zaun ist das sichtbarste Zeichen des Gipfels. Er hatte wegen der hohen Kosten von 12,5 Millionen Euro zu heftigen Diskussionen geführt.
Zum Zaun gehören ein 50 Zentimeter in die Tiefe reichender so genannter Unterkriechschutz und ein oben liegender Stacheldraht. Er ist mit Kameras und Bewegungsmeldern ausgerüstet.

Mein Kommentar:

Wie Krank muss ein System wohl sein, wenn man solch idiotische Sicherheitsmassnahmen treffen muss? Es scheint mir wie ein Spiegelbild des kapitalistischen Regimes das viel zu lange schon die Weltbevölkerung zum „einlenken„ ihres den Menschen aufgebundenen „Weltwirtschaftssystem„ bewegt!
Sie versuchen dem Widerstand der Menschen die definitiv eine gerechtere Ordnung fordern, einen Knüppel zwischen die Beine zu werfen, indem die „Widerspenstigen„ zu Radikalen und Terroristen abgestempelt werden.

Das bestehende System das auf „Geld und Wohlstand„ aufgebaut, funktioniert eigentlich schon lange nicht mehr und das wissen sie auch alle. Trotzdem versuchen sie auf allen Ebenen das verlorene Reich unter allen Umständen und zu allen Bedingungen, zu erhalten.

Alle reden sie von der Demokratie, die an sich sicher eine gute Sache wäre, wenn eben auch das Geldsystem eingebunden wäre! Das mittlerweile wieder einmal mehr als deutlich klar wird, das Geld regiert die Welt und nicht die Politik (resp. Politik dient dem Geld), wird rigoros ignoriert! Das „goldene Kalb„ wird wieder angebetet, leider in allen Religionen...

Wollten wir wirklich Gerechtigkeit schaffen, müssten wir das Geldsystem völlig neu aufgleisen. Somit würde sich auch das Wirtschaftsverhalten neu orientieren müssen. So ist es völlig irritierend, warum das Zinssystem nie, aber auch niemals in der ganzen politischen Diskussion einbezogen wird? Alle Länder der Erde sind mehr oder weniger stark verschuldet und müssen astronomische Summen an Zins und Zinseszinsen aufbringen...an wen wohl? Was würde passieren wenn alle allen die Schulden erlassen würden?

Das Kapital darf nicht über die Menschen herrschen!
Eine gerechtere Ordnung wird sich jedenfalls auf kürzer oder länger finden müssen, ansonsten ich für die Zukunft rabenschwarz sehe! Es wäre in der Menschheitsgeschichte nicht das erste mal, wo sich das betrogene Volk seine Rechte zurückerobert – Wir sind auf dem besten Weg!

So erhoffe ich mir, das die Mächtigen der bestehenden Ordnung, diesmal ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht haben und bereit sind einer echten Auseinandersetzung gerecht zu werden! Es bedarf echte Neuorientierung und keine Scheinlösungen und „Zückerli„, wie in Vergangenheit!

Sind diese Hausaufgaben gemacht, brauchen wir keinen Terrorismus zu fürchten, keine Polizei und Militäraufstockung und keine Mauern und Stacheldrahtzäune....und wir sparen Milliarden an finanziellen Mitteln, die man besser in den Sozialbereich fliessen lassen sollte!


Kesswil, 30.05.2007 / E. B.