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Ein grosses Pfui für den Bundesrat

Unser Bundesrat geht lieber Hand in Hand mit Economiesuisse. Natürlich eine gesunde Wirtschaft ist das A und O eines Staates.
Anscheinend muss es aber Armut unbedingt geben. Wie sonst kommts, dass das Thema POORWORKER nicht einmal ernsthaft angegangen wird. Es ist eine Schande, was wir heutzutage im sogenannten Sozialbereich vorfinden. Menschen kommen sich vor wie Bettler, werden zum Teil willkürlich schlecht behandelt, es gibt genug Personen, die dies zu jeder Zeit bezeugen würden. Bei Berufstätigkeit sind Abgaben der Arbeitslosenversicherungsgelder obligatorisch, und Sozialempfänger, was eigentlich ein falscher Begriff ist (sollte Sozialversicherter heissen), werden dann bei Bezug der Hilfe wie Bettler behandelt. Die Meisten werden erst so recht krank, wenn sie auf diese Aemter angewiesen sind. Ich kenne Personen, die erst gar nicht mehr hingehen, um ihr zu Recht zugesichertes Geld in Empfang zu nehmen. Denkt man nur ein wenig hierüber nach, könnte man auf die Idee kommen, und sich fragen, ob nicht Strategie dahintersteckt. Natürlich ist das eine schamlose Unterstellung, nicht wahr?

Nun zu einem Artikel, den ich auf folgender Seite gelesen habe:
http://www.bien-ch.ch/www/5_index.html

Die Kommission für soziale Gerechtigkeit und Gesundheit SKG, reichte eine Initiative ein, für eine Steuerbefreiung des Existenzminimums. Der Ständerat hat nun am 18. Juni 2007 mit 38 zu 8 Stimmen entschieden, dass die Menschen, die arbeiten, die zwar am Existenzminimum leben, trotzdem weiterhin Steuern bezahlen müssen. Es wäre ein Schritt in Richtung wirksamer Unterstützung der Armen gewesen, wenn dieser Steuererlass gewährleistet worden wäre.

In einer Zeit, wo für die Reichen und die sog. Superreichen Steuererleichterungen gewährleistet werden, ohne Wenn und Aber, ist solch ein Entscheid absurd, ja zynisch gegenüber den Armen.

Informationen unter:
http://www.parlament.ch/kom_6_19.htm
http://search.parlament.ch/cv-geschaefte?gesch_id=20050471

Hier untenstehend die Pressemitteilung/Stellungnahme der Liste 13, die am 7.8. versendet wurde zum Entscheid des Ständerates.
Quelle:
http://www.bien-ch.ch/www/5_index.html



8400 Winterthur, 02.09.2007 / H. M.