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Blocher - das traurige Ende eines Rattenfängers

Blocher abgewählt!

Nun hat sich der Machtpolitiker Christoph Blocher wohl endgültig ins abseits manöveriert:
Wenn nur ein Teil von dem wahr ist, was die Geschäftsprüfungskommission der eidgenössischen Räte (GPK) Justizminister Blocher vorwirft, dann ist Blocher nicht mehr länger tragbar. Dass er ein Wiederholungslügner und rechthaberischer, menschenverachtender Machtmensch ist, dürfte ja hinlänglich bekannt sein. Jetzt soll noch Amtsmissbrauch, Kompetenzüberschreitung, Mobbing und Geldverschwendung (unrechtmässige finanzielle Abfindung für Ex Bundesanwalt Valentin Roschacher) dazu kommen. Wenn diese schweren Vorwürfe auch nur teilweise zutreffen, hat die Schweiz einen kriminellen Justizminister. Blocher ist ein Bundesrat, der mit der Gewaltentrennung schon immer seine Mühe hatte. Blocher ist der Meinung, nur ihm und seiner SVP gehöre die Gewalt! Als Justizminister versucht er Einfluss auf die Bundesrichter zu nehmen und rügt öffentlich deren Gerichtsurteile. Er poltert sowohl gegen unschuldige, wie auch gegen kriminelle Asylanten und handelt selber ausserhalb unseren demokratischen Gesetzen. Wenn der Vorwurf stimmt, dass das ganze Komplott gegen Rohrschacher geschmiedet wurde, um einen Bankier zu schützen, dem Geldwäscherei vorgeworfen wird, dann ist der Skandal perfekt. In diesem Komplott soll nicht nur Christoph Blocher, sondern auch Journalisten und andere Politiker verwickelt sein. Tatsächlich hat sich die SVP-Hauszeitung "Weltwoche" intensiv an dieser Hetze beteiligt. Ex-Bundesrätin Kopp musste wegen einer Lappalie aus ihrem Amt zurücktreten. Sie wurde wegen eines Telefonanrufs, den sie zuerst abstritt, aus Amt und Würde entlassen. Blocher müsste nach all den Vorkommnissen schon längst zurücktreten. Aber " Ex Bundesrat " Blocher ist leider eine Mann mit Charakterschwächen. Zudem ist ein rechthaberischer, verlogener Sturkopf - der sich gerne von den Braunen als Patriot feiern lässt, kein würdiges Regierungsmitglied. Blocher ist vielmehr eine Schande für die Schweiz.

Nach dem veröffentlichten Bericht der GBK melden sich nun die Ratten der SVP lautstark zu Wort: Hassprediger Mörgeli, Maurer, Brunner, Baader und andere beschuldigen anders Denkende einer Verschwörung gegen ihren "Ziehvater" Blocher. Dabei waren sie es, die den für ein Regierungsamt unfähigen Christoph Blocher förmlich in den Bundesrat gepresst hatten. Wohl wissend, dass sie mit Blocher ein Ekel ins Bundesratszzimmer wählten, um damit absichtlich die Atmosphäre im Bundeshaus zu vergiften und das Kollegialitätsprinzip zu zerstören. Nun entsetzen sich diese faschistischen Besserwisser und machen eine Verschwörung gegen ihren Guru und Rattenfänger Blocher aus! Diese leicht durchschaubare Provinzposse war Wahlkampf à la SVP. Die Vereinigte Bundesversammlung hat sich nicht einschüchtern lassen und hat am 12. Dezember 2007 anlässlich der Bundesratswahlen der SVP und im speziellen dem Rattenfänger Christoph Blocher die Rechnung präsentiert. Blocher wurde mit einer schallenden Ohrfeige zum Bundesrat heraus spediert.


4665 Oftringen, 06.09.2007, revidiert am 12.12.2007 / hus